Band 
Zweyter Theil.
Seite
228
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228 Hebel.

führter Schrift findet man Abbildungen der beym

Pyramidenbau gebrauchten Hebel.

Die Griechen hielten den CyniraS, einen Kö-nig auf der Insel Cypern, der um 2790, oder zurZeit des trojanischen Kriegs lebte, für den Erfinderdes HcbebaumS c). Zur Zeit des Thucydides ä),also um ZL80 n. E. d. W., kannten sie nur den ein-fachen Hebel, aber noch nicht den Krähn (s. Krähn).Archimedes (Z770) machte sich unter den Griechenin Erfindung der Hebezeuge am berühmtesten; mitseinen Maschinen konnte er allein ein beladenes undmit Menschen besetztes Schiff bewegen.

Simon Slevin, aus Brügge, der zu Ende deS, 6 . Jahrhunderts lebte, erfand eine leichte Maschi-ne , welche Pantocralor genannt wird, womit erdie schweresten Lasten heben konnte e).

Zur Ausziehung der Bäume erfand Peter Som-mer eine Hebmaschine, die I. Bösen verbessert hat t).

Herr Eckhard, im Haag, hat eine Maschine er-funden, womit man nicht nur Bäume aus der Erdeheben, sondern auch Schiffe auf eine leichte Art aufdie Seite legen, ja sie sogar lichten kann, wenn sieauf eine Sandbank festgesetzt worden sind x).

Der Herr Oberforstmeister von Tcttenborn, zuKirchberg, erfand eine Maschine , die aus einemdoppelten Flaschenzuge, verbunden mit der Schrau-be ohne Ende, besteht, und durch eine Kurbel in Be-wegung gesetzt wird, wodurch man Baumstöcke mitsammt ihren Wurzeln aushebcn kann. Wenn nurein Mann den Anfang mit dem Drehen macht: soist nachher ein Knabe von 12 Jahren im Stande,