Himmelskugel. 24z
melskugeln von einer ziemlichen Grösse, aber nochnach dem Sternverzeichnisse deS Hipparchus machten.Gemma Frisius wollte neue astronomische globos ver-fertigen, starb aber iLLL oder rLL 8 darüber. Hier-auf machte Gerhard Mercator (geb. 1^12, gest. 1^94)Himmelskugeln nach Hipparchs Fixsternverzeichnißund 1L72 gab Tpcho von Brahe ein neues Fi/sternver-zeichniß heraus, wornach ihm Wilhelm Belau oderBlävius (fr6Z8) zuerst glodor von verschiedener Grös-se machte. Im Jahr 16^4 machte der Mechaniker,Andreas Busch, den Anfang, eine Kugel für FriedrichIII., Herzog von Holstein, zu verfertigen, welche Ar-beit unter seinem Sohne, Herzog Christian, 1664 ge-endiget wurde. Der Globus, war von Kupfer hatte,2 Schuh im Durchmesser und stellte auf der Oberflä-che die Erdkugel, auf der innern Seite aber die Him-melskugel vor. Inwendig war an einer A/e ein run-der Tisch nebst Bänken befestiget, worauf 12 Perso-nen sitzen und beobachten konnten, wie sich die Kugelals ein Himmel in 24 Stunden durch einen inwendi-gen Meridian und Horizont bewegtem). Im Jahr1681 gab Erhard Weigel in Jena seine Beschreibungder verbesserten Himmels-und Erdkugel» heraus und1696 überreichte er zu Roscnberg dem König vonDännemark, Christian V., seinen kanwimum oder einWeltall von Kupfer, daS Z2 Fuß im Umfange und r oFuß im Durchschnitt hatte. Auf dem Umfange warendie Sterne nach den Wappen der europäischen Prinzenin Ordnung gebracht. Der Himmel geht an demsel-ben in 24 Stunden, vermittelst eines Penduluhrwerks,herum. Man kann in derselben aufreckts hineingehen