Holzschnitt.
kn, wobey die Umrisse schwarz, die Dinten aberbraunlicht oder auch röthlichk sind. Papillon führtvon ihm einen Holzschnitt im Helldunkel mit derJahrzahl 1503 an v).
Dem Albrecht Dürer eignet man ein Stück imHelldunkel zu, welches wenigstens mit zwey Stöcke»gedruckt ist. Es stellt einen Mann vor, welcher knietund dem ein Engel vom Himmel ein Stück Papierreicht. Ein Hund liegt neben ihm und in der Fernesieht man eine kleine Figur in der Landschaft xv).Ueber dieses hat man auch noch das im Jahr 1L22mit Farben gedruckte Bild des Ulrich Farnbulers vonihm x).
Johann Schott druckte ,L,Z zu Straßburg beyseinem Ptolcmäus die letzte Karte, welche Lothringenvorstellt, mit drey Stöcken, um durch dreyerley Far-ben Berge, Hauptorle und geringere Orte zu unter-scheiden v).
Nun wird man leicht einsehen können, wie falschhie Behauptung sey, daß der Italiener Hugo da Carpidie Kunst, Holzschnitte im Helldunkel zu verfertiget!,erfunden habe r), da doch solche lange vor ihm inDeutschland bekannt waren. Hugo da Carpi lebteiLic» ua), lieferte aber seine helldunkle Blätter erstzwischen den Jahren 1^20 und iLZo; in Deutsch-land hingegen konnte man schon zu Ende des iL.Jahrhunderts , wenigstens vom Jahr 1491, helldunklemit zwey Formen und noch vor iziz dergleichenyrit drey Formen gedruckte Blätter aufzeigen. We-der die eine noch die andere Manier kann also Hu-go da Carpi zuerst erfunden haben, ob ihm gleich