Jahr. Aig
ncujahr von dem astronomischen iu 400 Jahren nureine Stunde und zwanzig Minuten ab; da hinge-gen das Julianische Jahr, durch Beybehaltung allersolcher Schaltjahre, von der Nicanischen Kirchen-versammlung an dis auf Gregorium sich um zehnTage verrückt, welche folglich herausgeworfen wer.den müssen, um das Jahr in die vorige Ordnungzu bringen und künftig allemal in 400 Jahren umdrey Tage zurücktreten und sich später als das Gre-gorianische anfangen wird. Dieses bewog die evan.gelischen Stande in Deutschland, daß sie dem beyden Katholiken schon 1582 eingeführten verbesser-ten Gregorianischen Kalender im Jahr 1700 auchlbeytraken, denen bald Dänemark und die Schweiz,aber England und Schweden erst spät hierin nach-folgten. Das Jnlianische Jahr sowohl als dasGregorianische haben ein gemeines Jahr vonund ein Schaltjahr von z66 Tagen; beyde fangenauch das Jahr mit dem ersten Tage des Januaran, aber durch Auswerfung der zehn Tage ist auchder Anfang dieser Jahre um so viel von einanderverrückt worden, und der Unterschied betrug im Jahr1767 schon cilf Tage.
Der Anfang des Jahrs war nicht bey allenVölkern derselbe. Bey den Griechen fiel der Neue-jahrstag in unsern Monat Julius, bey den Römernanfänglich auch, bey den alten Deutschen db) undVenezianern auf den ersten März, bey den Englän-dern und Spaniern auf den 2z. März, bey denPortugiesen auf den 20. August, bey den Russenauf den ersten September, welches Peter /. abau-