Kieselsteine — Kirche. ioz
oder «uch gutes weiffes GlaS mit drey Theilen dessel-ben schmelzet, woraus eine durchsichtig, alkalischschmeckende Masse entsteht, die an der Lust zerfließt,und die Kicselfeuchtigkeit giebt b).
») Hall« Magie HI. 82. b) Gehlers Phyflkal.
Wörterb. H. S- 7L6.
Kieselsteinen durch starkes Feuer die Schma-ragdsarbe zu geben, erfand Democrit aus Abdera inThracicn und zu deS Scneca Zeit war diese Kunst ge-mein.
Leneca XL. 9, z/i.
Kinderklapper, crorslum, welche mit derRappel oder Rassel der Hebräer einerley Instrumentist, wurde nach der Erzählung des Aristoteles von demMathematiker Archytas zu Tarcnt erfunden ») Cle-mens Alexandrinus will aber diese Erfindung den Si-cilianern zuschreibend).
Ferkels Geschichte der Musik, >. Tb- S. 192. b)Universallex. VI. z>. 1719.
Kinnersley s. Thermometer; Zaubergemälde.
Kipper und Wippcr wurden zu Anfange deS>7ten Jahrhunderts die Aufwechsler genannt, weil siedie allzu guten Geldsorten auf eine Waage legten,die völlig einer Wippe glich und sahen, ob die Mün-zen auf oder nieder kippten. Von dieser Wippe undvon dem Worte kippen entstand die Benennung Kip-per und Wipper. Sie beschnitten die überwichtigenGoldsortcn oder schmolzen sie ein.
Melzer in der Schneebergischen Thronik. S. 964.
Kirch s. Micrometer; Komet.
Kirche oder Tempel. Bey den Juden hat Salo-mo, beyde« Griechen Phoroneusa), König inArgvS,