Band 
Dritter Theil.
Seite
119
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Kleefeimcm. »

aufgezogen wird, anderthalb Ellen tief in die Erdeeinmauern, damit sie weder wankten, noch gar her.ausgezogen werden konnten. 2) Da, wo der Werk-siuhl an die vier Balken stößt, ließ er sie etwas ein.schneiden, wodurch das Ganze mehr in einander griff.Z) Ließ er die 4 Balken bohren und runde Pfostenhineinschlagen; hierdurch wurden die vier Balken,die das meiste vom Dach leiden und beym Aufziehenstark angestrengt werden, dreyfach verbessert. 4)Das Dach, welches sonst entweder von Stroh, oderwie bey dem Schubartischen und Holzhausischen vonLatten ist, ließ Stumpf, so wie den Wcrkstuhl, vonvier leichten Balken, die sich durchkreuzen, machen,auf diese Art kann es Schindeln tragen und nie bre-chen. L) Auch ließ er die Mauer von der Erde anbis zum Wcrkstuhl nur 1/2 Elle hoch mauern, dasie sonst über 1 Elle war. Er braucht also 1) keineStreben, die die vier Balken halten, wodurch dasDach aufsitzen kann. 2) In die vier Balken werdenweder runde, noch viereckigte Löcher gemeiffelt, son-dern sein Dach kann oben wie unten aufsitzen, daes mit der Werkstatt die nemliche Composition hat.z) Er bedarf keiner starken, sondern nur dünner Bal-ken. 4) Er kann sein Dach ganz herunter lassen,welches bey andern die Streben hindern; der Windbricht also immer am Dache, z) Vermöge der halbrlligten kann er 20 Eentner mehr legen.

Um die Feimen entbehren zu können, haben derBaron von Hildebrandk in Böhmen und Herr vonMilkau in Wormstedt gleich die Böden auf ihrenWirthfchaftsgrbäuden gehörig dazu eingerichtet.