Band 
Dritter Theil.
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Kohlenstaub, Kometen. ichZ

Kohlenstaub, die Kraft des Kohlenstaubs, daßer, wenn er in stinkendes Fleisch eingcrieben wird,demselben den stinkenden Geruch benimmt und ihmeinen sehr reinen flüchtig alkalischen Geruch mittheilt,indem der Kohlenstaub zwar nicht der Fäulniß ab-hilft, aber doch das Fleisch von der faulen Lust bc-freyt und das flüssige Laugensalz davon absondert, hatHerr Lowitz entdeckt, als er sich mit Untersuchung überdie Eigenschaft der Kohlen, sich des Phlogistons an-derer Körper zu bemächtigen, beschäftigte. Dieß brach-te den Herrn Bergrath Crell auf die Gedanken, obman nicht durch dieses Mittel auch dem unerträgli-chen Gestanke heimlicher Gemächer i„ öffentlichen Ge-bäuden abhelfen könne und er fand, daß er sich nichtgeirrt hatte. Man darf also nur Kohlenstaub in stin-kende Gemächer werfen, um den üblen Geruch zuvertreiben.

Lichtenbirg« Magazin für das Neeege aus der Cbn.stk und Naturgeschichte. VII- B. i. Sr. S. 178, >79"

Kometen sind leuchtende Wcltköiper, die eineeigene Bewegung haben und nur dann sichtbar sind ,wenn sie in ihrer Laufbahn der Erde am nächstenkommen. Da man angefangen hat, ihre Wiederkehrmit glücklichem Erfolge zu berechnen ; so kann man siemit Recht unter die Planeten rechnen, von denen siesich theils durch eine viel längere elliptisch-parabolischeLaufbahn, theils auch durch ihre äussere Gestalt un-terscheidet. Denn zuweilen ist ihr Kern rund herummit kurzen Strahlen umgeben, welche man Haarenannte und solchen Sternen von dem lateinischenWorte coma den Namen der Kometen oder Haar-