Band 
Dritter Theil.
Seite
177
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Kosacken. ,77

oeter Kriegsmann; bald ein nur mit Streifereyen Fech»tender; bald ein zum Kriege gedungner; bald ein Menschmit geschornem Kopfe. Auf die lartarischen Kosackenpassen alle diese Bedeutungen, auf die russischen abernur die erstem. Aus ihrer Sprache und Anhänglich-keit an die griechische Religion will man schliessen,daß sie russischen Ursprungs sind und einige behaupten,-aß sie zuerst in der Ukraine um iZFv aufgekommenwären s). Andere aber erzählen von ihrem Ursprüngefolgendes: als der Abgesandte des Königs von Poh-len, Sigismundl., (f 1^43)aus der kleinen Tartareyzurückkam, versicherte er, daß die vielen Einfälle derTartern in Pohlen blos daher kämen, weil der Tartar-Chan seine Leute nicht im Zaume halten könne. Hier-auf hätte Prädislaus, oder Präclaus Lanczkoronskyvon Brzezie mehrere Freywillige Leute in Rußland ge-sammelt, mit denen er vor Vialogrod und in die Tar-tarey bis an den möotischen See gierig, alles ausplün-derte und siegreich zurückkehrte. Es schlugen sich nunmehrere Leute zur Beschützung der Grenzen zu ihm,welche zur Zeit des pvhlnischen Königs, SigiSmund I.,den Namen der Kosacken bekamen, die vom Kriegemit den Tartan, lebten und mit ihren kleinen Fahrzeu-gen , die sie Czayken (Tschaiken) nannten, das schwarzeMeer unsicher machten. Als sich aber der türkische Kai-ser bey der Krone Pohlen über die Streifereyen die.ses Volks beschwerte; so beschloß der König Stephan,aus dem Haufe Battori, im Jahr 1576, dieser krie-gerischcnNation eine ordentliche Verfassung zu geben.Nachher sielen sie von den Pohlen ab und unterwarfensich den Russen, die sie seit dem Jahre 1667 mit Nu-Busch Handb. b,r Erf. z- Tb- M