>78 Koller — Kräulerkunde.
tzen als leicht bewaffnete und streifende Soldaten brau-chen b).
») Schroekh allstem. Weltgelch. für Kinder, IV. z
Abschnitt. S. z8- Z9- b) Universallex. VI. x. 1402.
Allst, histor. Lex. >709. I. S. 748.
Kolter (Augustin) s. Büchse.
Koung-koung s. Säbel.
Krabbe (I.) s. Komet.
Krauterkunde ist eine Wissenschaft von derBeschaffenheit und den Wirkungen der Krauter Pflan-zen u. s. w. Die ersten Kenntnisse von den Wirkun-gen der Krauter erlangten die Menschen theils durchZufall, theils durch Erfahrung, theils durch das Bey-spiel der Thiere, die, wenn sie krank oder verwundetsind, auS Instinkt diejenigen Kräuter zu finden wis-sen, durch deren Genuß sie wieder gesund werdenkönnen.
So erzählt man, daß die Menschen die Kraftdes Fenchels von den Schlangen») und den Nutzender Raute von dem Wiesel b) kennen lernten, wel-ches sich aufder Schlangenjagd damit hilft. Der Nu-tzen des Schwalbenkrauts (Lknleäcmia) soll durch dieSchwalben, die ihren Jungen das Gesicht damit wie-der »erschüfen c) und die braune Dosten durch dieHirsche, die sich damit ausheilend), entdeckt wor-den seyn. Cicero e) erzählt, daß der Crclische Diptam,oj>er Diclam, der bey der Stadt Dictamne, oder aufdem Berge Dicke häufig wächst und wovon man dieBlätter und Blumen in derWundarzncykunst braucht,zuerst durch die Gemsen, oder wie andere wollen,durch die Hirsche entdeckt worden ftp, welche, wenn