Band 
Dritter Theil.
Seite
183
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Kräukerkunde. i8A

cumll), und den Scharbock mit einem Kraute, dasdie Römer Lrimrmica nannten mm).

Nach dem Verfall der Wissenschaften machte Le«onhard Fuchs, Professor der Anatomie zu Tübingen,der 1L65 starb, die Krauterkunde zuerst wieder mDeutschland bekanntem) und ein anderer Deutscher,Valerius Cordus, aus Simmershausen in Hessen,der 1A44 starb, wird vom Tourncfork für den Erstengehalten, der die Pflanzen auf eine genaue Art zu be-schreiben anfieng 00).

Conrad Gesner, der iz6L starb, suchte zuerst denCharakter der Pflanzen in der Frucht oder indem Sa-menpp) und Dodonäus von Welchen, der iz6L be-rühmt war, beobachtete in seiner Historie der Pflanzeneine bessere Ordnung als alle seine Vorgänger yq).

Andreas Cäsalpinus von Arezzo, (s 160z) Leib-arzt des Pabst Clemens VIII, zeigte im XVI. Jahr-hundert zuerst, die Krauter nach Beschaffenheit desSamens allein in Ordnung zu bringen rr).

Um diese Zeit wurde die Kräuterkunde durch vieleausländische Gewächse, die man kennen lernte, berei-chert ; aus Peru wurden uns die Eigenschaften der Fie-berrinde bekannt gemacht (s. Fieberrinde); die Einwoh-ner von Cajenne zeigten uns den Gebrauch der Baum-rinde Simaroubars) und die Einwohner der Molukki-schen Inseln machten uns i/Zv den Nutzen ihrer Man-goustan als Mittel wider die rothe Ruhr bekannt rr).

Pison theilte uns die Brasilianischen und I. Her-nandez die Mexikanischen Pflanzen mit uu).

Nicolaus Clavena entdeckte das ^düntliium um-bsllilerum vv).