Band 
Dritter Theil.
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Krähn — Krankenbett. iyz

die Las! vorn Zurückfalle hindern kann, wenn einervon den Arbeitern in dem Tretrade ausgleitet oderfallt: fo sinkt dieselbe nieder, das Rad dreht sichschnell rückwärts und treibt die Arbeiter gewaltsammit sich herum, wodurch sie oft um das Leben kom-men. Ucbcrdieses hat ein solcher Krähn nur eine ein-zige Kraft für Lasten, so daß bey Hebung einer klei-nen Last eben soviel Zeit, als bey Hebung einer gro-ßen Last verschwendet wird. Ferguson hat diesenMangeln abgeholfen und einen Krähn erfunden, dermit dem gehörigen Gesperrt versehen ist, um diegedachten Gefahren zn verhüten und wobey verschic.dene Kräfte nach den unterschiedlichen Lasten ange-bracht werden können, so daß dabey so wenig Zeitals möglich verloren gehl n). Pinchbcck erfand einenKrähn, bey dem das Tretrad immer in gleicher Be-wegung bleibt und der eine Last von 160 Centnernhebt b). Herr Eckhard im Haag hat einen erfun-den, mit dem man schwere Lasten mit geringererMühe, als bisher, aufwindcn kann und Herr Cam-mas de Rodez in Paris hat ausserordentliche Krahneerfunden, wodurch man vermittelst eines kleinen He-bels sehr grosse Lasten heben kann c).

») Wltksnberglsches Wochenblatt >774 4 z- Stück. l>)Jakobsons Technolog. Wörterbuch, tt- Tb S- 467. c)Lauenblirgtscher Geneal, Kal- 1-76. S. >24, 12z.

Kranach (Lukas) s. Encaustik.

Krankenbett; ein sehr bequemes und einfachesKrankenbett, worin der Kranke, auch bey den gering-sten Kräften, den Oberleib bald höher, bald niedri-ger richten, auch das Bett in einen Stuhl verwan-Busch Handb. der Erf. z. Thl. N