2i2 Kriegskunst.
andern Officieren ins Lager -es Tissaphernes 'gebe.tcn, kaum war er hier angekommen, als man ihnnebst den Officieren gefangen nahm und die gemei-nen griechischen Soldaten, die ihn begleitet hatten,niedersäbelte. Als ma« dieses im griechischen Lagererfuhr, wählten die Soldaten den Lenophon zumHeerführer, der die Amce durch eine eindringendeRede bewog, sich den Rückzug mit Gewalt zu bah-nen. Ob sie nun gleich keinen Proviant bey sichhatten, so beschlossen sie doch cinmüthig diesen be-rühmten Rückzug der Z /4 Jahre lang dauerte, in wel-cher Zeit uuter unaufhörlichem Gefechte mit den Fein-den, einen Weg von mehr als tausend deutschen Mei-len zurücklegten lind endlich glücklich zu Byzauz an-kamen, welches Unternehmen sowohl von der Klug-heit und Kriegserfahrung des Lenophons, als von derTapferkeit und Entschlossenheit derLaccdämonier zeugt.Eben dieser Lenophon versichert, daß die asiatischenVölker ihre Lager mit tiefen Graben umschlossen undmit guten Pallisaden verschanzten mmm).
Beyden Athenicnsern commandirtenzehn Genera-le wechselweise nun), jeder einen Tag. Sie machtenzugleich den Kriegsrath aus; waren die Stimmengetheilt: so konnte dcr Officicr, der ihnen unter demNamen eines PvlcmarchuS beygegeben war, die Gleich-heit durch seine Stimme heben 000).
Pisistratus verordnete um unter den Athe-niensern zuerst, die, welche im Kriege venstümmeltwürden, ingleichen die alten Vater und Mütter derSöhne, die im Treffen blieben und die Kinder, de-ren Välcr im Kriege umkamen, auf Kosten des