Kriegskunst. riA
Staats zu ernähren px>p) und um AL4Z erhielten dieTruppen der Athenienser unter dein PcrikleS zuerst or-dentlichen Sold gqg). Zu den Zeilen des Socratcs(fZL84) gab es in Athen viele Meister die in denKricgsübungen unterrichteten.
Als Chabrias, ein atheniensischer Feldherr, denLhebanern in der Schlacht bey Theben, nach ZLyy,wider den Agesilaus beystand und sahe, daß die fürGeld geworbene Soldaten dem Feind nachgaben: sobefahl er seiner noch übrigen treuen Mannschaft, aufein Knie niederzufallen, sich mit dem Schilde zu de-cken, um sich vor den feindlichen Geschossen zu sichernund den stürmenden Feind mit gefällter Pike abzuhal-ten. Diese Erfindung, durch welche Chabrias siegle,schätzten die Athenienser so hoch, daß sie ihm eine Sta-tue in dieser Stellung errichten liessen rrr).
Die Werbung der Soldaten sollen die Carier zu-erst aufgebracht haben.
Der Phalanx, oder diejenige Stellung der Armee,wo die Soldaten in gedrängten Reihen hintereinanderstanden, war eine Erfindung des Archelaus, einesKönigs von Macedonien, der denselben im Jahr ZL/rzuerst errichtetes-;). Wenn sich der Phalanx bewegte,so war er schon wegen der Stärke und des Nachdrucks,den er durch die viele Tausende aneinander geschlosse-ner und sich drängender Krieger erhielt, fähig, durchjede Schlachtordnung durchzubrechen, daher er auchfür unüberwindlich gehalten wurde.
Uibrigens gehört den Griechen der Ruhm, daßsie die Kriegskunst zuerst in eine Kunstform brachten ,oder zur Wissenschaft machten, wie denn Acneas, um