Band 
Dritter Theil.
Seite
239
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Kürschner — Kunstauge. LZy

häute statt eines Bettes, daher nannte man sieauch Bärenhäuter und noch jetzt ist das Sprichwort„auf der faulen Bärenhaut liegen" im Gebrauch.

s) Siehe Kleiber. k) ?e,ulan. X. Z8-k>. 8yL. c)'!'«-«je mvt. (^erm. e. r/. I. (^Ireleareuteriric^urt. 6erm. Ooettingae 1761. p. r66.

Kukham f. Firnis.

Kuks, Kux, ist einer von den 128 Theilen,worein die Zechen bey den Bergwerken eingethei-let werden. Einige leiten dieses Wort von einemManne, Nahmens Kux oder Kuckus aus Schvec-berg her, der die Eintheilung der Zechen in 128Theile erfunden haben soll, andere aber glauben,es stamme aus der Slavonischen Sprache wo Kuck-scn soviel als theilen und Kuckus einen Theil be-deutet.

Jacobsons techrwlog. Wörlerb. H- p. zrz. Hühner»Kunst - und Naiurlex. ,746. S. i >27.

Kummer s. Karillon.

Kummer (Michael) s. Marquekerie.

Kunkel (Joh.) s. Glasfärbercp, Phosphorits.Kunstauge von Elfenbein, das ganz nachdem Bau eines natürlichen Menschenauges einge-

richtet ist, verfertigte der Nürnbcrgische Kunstdrechs-lcr Stephan Zick (f 171§) schon vor dem Jahre1680. Es hat die natürliche Grösse eines mensch-lichen Auges, auch alle Theile desselben nach ihremnatürlichen Aussehen und gehöriger Lage, welcheauseinander gelegt werden können. Als der be-rühmte Ritter Taylor im Jahre 1748 nach Nürn-berg kam, gab er dem David Zick (ss > 777 ) einem