Band 
Dritter Theil.
Seite
282
JPEG-Download
 

r82 Labyrinth.

x) Olla Potriba 1786. III. St. S. 84 - 4) §ou«nburg.Gen- Kal- i 78 >- r) Journal des Luxus und der Mo-den. 1791. April. S. 2zz. s) Golhaischer Hof-Kalen-der 1786. t) Gothalscher Hof-Kalender 178z. ») Go-tbalscher Hof-Kalender -788- v) Golh. Hof-Kalender1789. Abhandlungen von der Geschichte der Kutschen fin-det man noch in Halle's Magie lll. S. 514, in Beck-manns Benträgen zur Geschichte der Erfindungen und inmehreren Hof-Kalendern-

L.

Labyrinth war bey den Alten ein Gebäude,das aus vielen krummen Gängen bestand, von denenimmer einer in den andern führte, so daß man sichleicht darinn verirren konnte. Das berühmteste wardas egyptische Labyrinth, welches oberhalb des SeeMoeris, nicht weit von der Stadt Arsinon lag, undaus Zooo gekrümmten marmornen Sälen oder Ge.mächern bestand, die alle Gemeinschaft mit einanderhatten und wovon sich iLoo über der Erde und ebenso viele unter der Erde befanden. In diesem Labyrinthstanden >2 Paläste, deren sechs neben einander gegenNorden und sechs gegen Süden lagen; sie hatten ringsherum hohe Säulen von weissem Stein und ihre Tho-re standen einander gegen über. Diese Paläste, durchwelche unendlich verschiedene krumme Wege führten,waren durch ein gemeinschaftliches flaches Dach ge-deckt, das ganze Labyrinth war mit einer gemeinschaft-lichen Mauer umschlossen und endigte sich in eine 40Ruthen hohe Pyramide. Noch jetzt kann man in Egyp-len die Trümmer dieses Labyrinths sehen, welches uns