Band 
Dritter Theil.
Seite
298
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ry8 Landkarte.

In der Folge übersetzte Nicolaus Denis (f 1471) diegriechischen Namen dieser Karten ins Lateinische.

Aus diesen alten Landkarten entstanden allmählichdie neuen verbesserten, wozu besonders SebastianMunster iLzo und Abraham Ortelius rz/o denGrund legten; letzterer hat seine Karten nach den-jenigen Punkten der Lange und Breite gestochen, dieer selbst in vielen Gegenden, die er durchreisete, aus-gefunden hakte g). Hierauf brachte Gerhard Merca-wr, der >L>2 zu Rnremonde geboren wurde und 1^94starb, den ersten Atlas mit guten Karten zu Stande,den JodocuS Hondius vermehrte und im Jahr 1604in »,4. Tabellen zu Amsterdam herausgab. ChristianWccheliuS war der erste, der, dem Kapser Karl V.zu Gefallen, Europa unter dem Bilde einer sitzendenJungfer vorstellte r). Wilhelm Jansson Blaeu unddessen Sohn Johann lieferten schon 6,6 Karten in ei-nem Atlas von 6 Theilen. Auch Nicolaus Sansonvon Abbeville (ch 1667) gab 98 Weltkarten heraus.Die Verbesserung der Landkarten geschahe in der ehe-maligen Hondischen Officin durch die Jansson Waes-berge, Moses Pikt und Swart, Peter Schenk undGerard Valk, ferner in den Officinen des Visschcr,Danckert und de Witte. De L' Jsle in Frankreichund Hermann Moll in England verbesserten die Land-karten zuerst nach den astronomischen Beobachtungenund neueren Entdeckungen. Am meisten machte sichJohann Baptist« Homann in Nürnberg, der 1702daselbst seine Landkartenofficin errichtete, um die Ver-besserung der Landkarten verdient 5), der durch Hülfedes Pros. Doppelmanrs die Karten astronomisch be-