Zio Laterne.
Die Chinefer haben ordentliche Fabriken, wor-in Hornlaternen verfertiget werden; sie nehmen bloßdie wcissen Hörner von Ziegen und Hammeln dazuund wissen daS Horn sehr künstlich zu lochen i).
Martial, der um das Jahr ic»o n. C. G. leb-te, gedenkt auch der Laternen, die aus den Blasender Thiere gemacht wurden le).
Nachher erfand man Laternen, zu denen manFraueneis, auch in Del getränktes Papier nahm undzuletzt kamen die Glaslaternen auf, deren der Eng-länder Illdhelmus, der um 6§o n. C G. lebte, ineinem Gedichte gedenkt, welches Carl Dü Fresneanführt l). Eine altere Spur der Glaslaterncn istmir wenigstens nicht bekannt.
Die kugelförmigen, von weissem Glas geblase-nen Laternen, die oben einen Deckel von Blech ha-ben , der inwendig glatt polirk und auswendig mitrother Delfarbe angestrichen ist, hat Herr von Son-nenfels in Wien 1776 angegeben; in Wien werdensie zur Slrassenerleuchtung gebraucht. Nachher führteer statt ihrer die gläsernen Kästchen ein, womit jetztdie Kaiserliche Burg zu Wien erleuchtet wird m).Vergl. Reverberirlaterne.
a) LIem. e^Iex. 8trom. I. p. ro. t>) Nacfir. von Er-findern «nd Erfindungen. Hnmb >707. S. 67. c) 7 . 7 .Hotkmnnni 7.ex. univ. Lontinust. Lsüi. 168z. i. j>.z>8z- rl) 7o!i. Linnnm! Lgitoin« reium grooylare go-tiar. Lmsnnelis Lomnsmi, I. V. n. r. e)7. 7. Unfi-msnni l.ex. I. c- Oiympiofiorus in 4. Üloteornl.
49 A)d,I^>rt>4l.I.XV.«!gißr.6o.l>)7.7.k7oik-ivniiiii I.ex. I.e. Halte fortgesetzte Magic-I-B- >788.S. 97. k) lVlsiiinIj-i I. XIV. epjßr. 6>. I) 7. 7. ttotf.innnni I-ex. I. c. p. 98Z > Pß4- m) Gemeinnützig« Kalen-derlefrreyenvon Fresentus. I. B. 1786. S. 64.