ziL Laugensalz — Laute.
Laugensalz s, Alkali.
Laulne (Etienne de) s. Kupfcrstecherkunst,Landkarten.
Launoy s, Fontaine.
Launoy s. Luftschiffkunst.
Lauräus s. Slahlklingen.
Lauret eine Silbermünze, die in Englandunter Jakob l. >6i6 geschlagen wurde. Sie wur-de wegen des Lorbeerkranzes so genannt, womit dasHaupt dieses Prinzen gekrönt war und galt 20 Svls,Jakobsons technvl. Wörterb. II. P. L7>-
Lauri ot s. Loriot.
Laute ist ein Saiteninstrument, das wahr-scheinlich aus dcr Lyre entstand und sich nur in Rück-sicht der Form und Grösse etwas von derselben un-terscheidet u); s. Lyre. Im Jahre 141z gabs schonLautenschlager in Nürnberg b) und 1447 war diesesInstrument in Augsburg bekannt, denn um die Zeitlebte Hanns Weissinger, genannt Ritter, ein Lau-tenschlager daselbst c). In den Nürnberger Bürger-büchern wird bey dem Jahre 1461 auch eines Lauten-machers gedacht 6 ). Der berühmte Lautenist, Joh.Bapt. Bessardus, ein Rechtsgelehrter von Besannen,verbesserte die Laute und setzte gegen das Jahr ,600schon die Mensur über die Tablatur in Noten, hatteseine Laute auch schon mit zehn Chören bezogen e).
s) Ferkels Gesch. der Musik. I. Tb. S. 201. t>) KleineChron. Nürnb. Alt. 179a. S. 27. c) Ku nst-Geiverb- undHandwrrksg. der Reichsst, Augsb. von Hrn. Paul vonStetten, des jün. 1 Th. 1779. S. zr6. 4 ) Kleine Chron.Nürnb. > 790. S.z6. e) Hrn. Paul von Stetten des jung,Erläuterung der In Kupfer gestochnen Vorstellungen ausdep Eesch. derRelchsst. Augsb. -76z.S. -48.