Band 
Dritter Theil.
Seite
355
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Logarithmen.

ist Z) und den neuen Logarithmen (Z) in den Tafelnaufsuchen : so findet man oben drüben gleich die gesuchteZahl (Z2, als den Quotienten von 4 mal 8).

Der deutsche Prediger, Mich. Stiefel, (geb. zuEßlingen 1496) entdeckte schon gegen daö Jahr ,LZoviele Eigenschaften der Logarithmen, die er 1^44 inseiner ^ritkmerica Integra u) bekannt machte, wo er derLogarithmen deutlich gedenkt, ihren Nutzen erklärt undihren Gebrauch empfiehlt. Jobst, oder Justus Byrge,der 1597 berühmt war, bediente fich auch schon derLogarithmen, doch ist er nicht der erste Erfinder der-selben, wie Kepler b) und andere c) behauptet haben.Herwart von Hohenberg, Kanzler des Herzogs vonBayern, machte ihren Gebrauch 16 > o besser in Deutsch-land bekannte!). Der Schottländer, Johann Neper,Baron von Merchiston, kam auf einem andern Wegeaufdie Erfindung der Logarithmen und machte seine Er-findung 1614 bekannt e); der erste Erfinder derselbenwar er aber nicht, doch hat er das Verdienst, daß erden Gebrauch der Logarithmen zur Abkürzung der be-schwerlichsten Rechnungen zeigte, solche zuerst öffentlichauf die Linus und lungeares der Trigonometrie an-wandle und sie für die gemeinen Zahlen von 1 bis 10000mit unbeschreiblicher Mühe berechnete. Neper hatte in-dessen die Logarithmen blos auf Minuten gerechnet,aber Benjamin Urfinus erweiterte sie von ,ozu 10 Se-cunden. Der Engländer, Heinrich Briggs, berechne-te 1624 die Logarithmen von 1 bis 20000 und von90000 bis 100000; die noch fehlenden von 20000 biS90000 berechnete Vlacq im Jahr 1629, wie auch dieLogarithmen für die Linus und lunZenres von 10 zu

Z »