Band 
Dritter Theil.
Seite
365
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Lust. Z6Z

eben dem Maasse tiefer fallen müßte, als man sichmit demselben höher in der Luft befinde. Amontonerfand den Einfluß der Wärme auf die Luft undlehrte, daß die Höhe einer Luftsäule, unter bestimm-ten Druck, im umgekehrten Verhältniß der Wärmestehe s).

Zu Edinburg hat jemand bey angestellten Versu-chen mit aerostatifchcn Maschinen die Kunst erfunden,die Luft wie das Wasser, mit leichter Farbe nachWillkühr zu färben, daß ihre verschiedene Lagen demmenschlichen Auge sichtbar werden können d).

Von der Auflösung der Luft im Wasser siehebrennbare Lust, Wasser, und von der Federkraft derLuft siehe Elasticität.

«) Untvrrfal-Leslton UI. p. 495,496.497. b) Geh-ler phystkal. Wörterb. III. p. rz. c) Nachrichten vonden, Leben und den Erfindungen berühmter Mathemati-ker >789- I. Tb. S. 264. <i) Ebendaselbst S. 217.v) Verlage stu IVIonste cle Ocrcsites p. >88- k) Baelebist. krit Wörterbuch Leipz. Ausg. HI. S. 617,618. Z)Halle Magie HI. x. 493, 494. d) Kurze Geschichte vermerkwürdigsten Begebenheiten, Entdeckungen und Erfin-dungen, von C. L- Reinhold, Osnabrück. 1785-

Lu starten. Gas, sind völlig unsichtbare, ela-stische, flüssige Materien, die durch Wärme beträchtlichausgedehnt und durch die Kälte zusammengezogenwerden, ohne durch letztere jemals zu einem festenoder tropfbaren flüssigen Körper zu werden.

Van Helmont, der um die Mitte des ij-tmJahr»Hunderts berühmt war, brauchte zuerst den NamenGas und unterschied auch schon verschiedene Luftarten.Er kannte bereits die brennbare Luft, die sich im mensch-lichen Körper entwickelt und anzünden läßt. Nach ihmentwickelte Stephan Haies um 1727 eine brennbare