Z88 Lustschiffkunst.
,000 Toisen erreichte und 7200 Schuh weit von demOrte des Aufsteigcns niederfiel. Das Mittel, wodurchsie ihn zum Aufsteigen brachten, war ein unter derOefnung der Maschine angezündetes Strvhfcuer, inwelches sie von Zeit zu Zeit etwas gekrempelte Mollewarfen, wodurch die Maschine mit einer durchs Feuerverdünnten Luft angefüllt wurde r).
Charles, ein Professor der Physik zu Paris, fielzuerst darauf, die Versuche des Montgolfiek mit brenn-barer Luft, die er aus Eifenfcile und Vitrivlölentwik-kelte, nachzumachen. Um die Hülle der Maschine un-durchdringlich zu machen, nahm er die Gebrüder Ro-bert zu Hülfe, die das Geheimniß besassen, elastischesHarz in einen Firniß aufzulösen, womit man den Las-set überzog und am 27sten August 178z liessen sie aufdem Marsfelde, unter der Aufsicht des Faujas de SaintFond, die Maschinesteigen, welche 12 Schuh 2 Zollim Durchmesser hatte, in 2 Minuten 488 Toifes hochstieg, dann in den Wolken verschwand und nach z/4Stunden bey dem Dorfe Genosse, Z Stunden weitvon Paris, als dem Orte, wo sie aufgestiegen war,niederfiel u). Nachher fand Romain zu Paris Mittel,die Hülle dieser Maschine ganz undurchdringlich zu ma-chen, bey welcher Gelegenheit er auch einige sehr em»pfindlichc physikalische Werkzeuge erfand v). Meignierrieth, den Lasset mit Bcrnstcinfirniß zu überziehen.
Die erste Methode, wie man die brennbare Luftin den Ballon brachte, halte der Professor Charlesangegeben, Blanchard erfand aber eine leichtere undBallet verbesserte sie so, daß er mit einem Ball vonZZ Schuh im Durchmesser, ju dessen Füllung Chor-