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Papier.
phis lag, 40 bis Zo aufgewickelte Rollen von ak-tcm egyptischen Papier. Die Türken richteten siealle zu Grunde, bis auf eine, welche in die Hän»de eines Kaufmanns kam, durch den sie, vermit-telst der römischen Missionare in Egypten, der da-mahlige Secretair der Propaganda, der nachmahli-ge Kardinal Borgiv bekam. Herr Nicvlaus Schowerkannte die darauf befindliche Schrift für griechisch,entzifferte sie,.und fand, daß sie ein Verzeichnißvon Arbeitern an den Dämmen und Kanälen desNiels in Oberegyptcn enthielt. Diese Rollen wol-len einige für das einzige Denkmahl halten, vondem man mit Gewißheit sagen könne, daß sie aufwirklich egyptischen Papyrus geschrieben sey. Manhält sie für ein Archivstück, und Herr Schow setztihr Alter in das eilfte Jahrhundert n. C. G. DieBeschreibung derselben ist,u Rom bey Fulgani her-ausgekommen u). Dieses sind die ältesten Denk-mähler, die man von dem egyptischen Papier nochübrig hat.
Die Stadt Alc^andricn trieb den größten Han-del damit, und es erfolgte der Fall dieser berühm-ten Stadt, als dieser Handelszweig nicht mehr ver-trieben werden konnte. Auch Tyrus versandte dieegyptische Erfindung nach Griechenland und Italien,so wurde sie ein ansehnlicher Artikel des Seehan-dels, und selbst in Rom entstanden reiche Papier-händler v). In Frankreich wurde das egyptischePapier schon im fünften und sechsten Jahrhundertbekannt, denn Childebert I. und Chlodoväus derjüngere schrieben Urkunden darauf v). Nach eini-gen wurde der Gebrauch des egyptischen Papiers