Band 
Fünfter Theil.
Seite
25
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Papier. 2L

mit einem Leim aus Kuhleder überstreichen, undd>ann ein aus Talg und Alaun bereitetes zartesPulver darüber sieben gg). Die Siamer machen«in Papier aus der Schaale des Baums Pliookloirr) und aus mehreren anderen Wurzeln und Rin-den , die man stampft und kocht, ss)

Die Japaner machen ihr Papier aus der in-neren Rinde des Papier - Maulbeer- Baums, mo-rus pap^rikera sztiva, den sie Kaadsi n) oder Kan-schy uu) nennen, und der besonders dazu gepflanztwird. Ferner bereiten sie aus der Rinde desS-lrauchs Kaadsc - Kadsura oder Kalsi-Kadsira eingrobes Packpapier vv). Endlich bereiten sie auchein Papier aus der Rinde und den Blättern derPalmbäume.

Die Tibetaner verfertigen noch jetzt aus zer-stoßenen zarten Baumrinden und aus den Rindender Wurzeln ein dünnes Papier, das oft 12 El-len lang ist xvxv).

Die Hindostaner machen ihr Papier aus derSonnenpflanze, Ooroluria juncea xx), ferner ausden Hadern von Stricken, Netzen, Packseilcn, dieaus der Sonnenpflanze gemacht werden ^), undSonnerat erzählt, daß sie jetzt auch aus leinenenund baumwollenen Hadern ein Papier verfertigen rr).

In Tunkin und Madagascar macht man dasPapier ebenfalls aus Wurzeln und Rinden, dieman stampft und kocht uaa), besonders wird es inMadagascar aus der inneren zerstoßenen Rinde derPappel Abo oder Avo, welche ein gelbes Papier