Band 
Fünfter Theil.
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Papier. 27

zeugte ihn, daß es sehr leicht sey, aus dem Ab-gänge von Hanf, den man bey den Seilern und inandern Werkstätten, wo Hanf verarbeitet wird,wegwirft, eben dergleichen zu machen. Aus Baum-wolle konnte er zwar gutes Papier verfertigen, erhielt es aber nicht für vortheilhaft. Aus dem Rau-hen, das sich am ^.poczmo ovmo und an den Di-steln findet, verfertigte er zwar ein Papier, daß sichaufhängen und trocknen ließ, es zerriß aber leicht.Die Pflanzen der Koralloiden und die ConservadcsPlinius konnte er wohl im Stampfen einigermaa-ßcn auflösen, aber wenn man sie in Wasser thatund Papierblätter daraus machen wollte: so konn-ten sie auf der Form nicht wieder zusammen gebrachtwerden. Guettard hat auch aus den gemeinen Rau-pcnnestern Papier gemacht. Um diese Zeit machtendie Engländer Papier aus Nesseln, Rüben, Pasti-naken , Kohlblätkcrn und Wolle üüü).

Aus der Baumfeide haben der P. Mayer zuVavcnbach und der 17x0 zu Regensburg verstorbe-ne Suverintendcnt D. Jacob Christian Schäfer, einSeidcnpapier gemacht. Schäfer machte 176L seine8> Versuche bekannt, wie man theils ohne alleLumpen, theils durch geringen Zusay derselben,Papier machen könne. Seine ersten Versuche mach-te er mit der Wolle der Schwarzpappel, welchedas feinste Papier gab iü). Im Jahr 1771 lehr-te er auf den Papiermühlen aus allerhand Holzar-ten und Pflanzen Papier machen Ickk), z. B. ausNesseln III), aus dem Stängel der Klette mmm),aus den Stängeln der Wegdistcl, aus Wasser-