Papier.
loch damit gehörig ausfüllen, undchie ganze Mas-se reiner waschen, daher auch das Papier bey die-sem zweyten Versuche viel weißer wurde. Uibri»gens ist es starker als das erstere, es laßt schleich»ter darauf schreiben, und die Dinre schlagt eben sowenig durch.
Auch aus der Aloe hat man Papier gemacht.Herr Thomas Greaves, nicht weit von Warring«ton, machte 1788 ein Papier aus den Rinden undHobelspanen des Weidenbaums ggg).
In Frankreich hak man ebenfalls auS Säge-spänen eine Art Papier bereitet rrr).
Herr Professor Hetzer in München hat um»788 ein feines Druck-und Schreibpapier aus derPappelwolle verfertiget ssr).
Levrier de l'Jsle, Director einer Papierfabrikzu Sens in Bourgogne, ließ 1786 ein Papier ausEibcnholz verfertigen; er bereitete auch aus Pflan-zen ein Papier, das zwar nicht zum Drucken undSchreiben, aber doch mit Vortheil zum Zeichnen,Malen und zu Tapeten gebraucht werden konnte rrr).Wenn ma:i ihm aber überhaupt die Erfindung, ausallen zaferichten Pflanzen, Bast und BaumrindenPapier zu machen, zuschreibt uuu), so ist diese-falfch, weil es Schäfer lange zuvor gethan hat.
Der geschickte Papiermüller Herr Schmidt,auf der Hafenburg, nahe bey Lüneburg, hat ausden Samenkapseln der syrischen Seidenpflanje,