Zo Papier.
auf das Gesuch des Herrn Commissär Schulze,welcher diese Pflanze in seinem Garten gezogen undzu diesem Versuche hergegeben hat, verschiedene Pa-picrsorten gemacht, und zwar i) aus der inwendi-gen weißen Haut dieser Capseln, mit einem DrittelLumpen versetzt, ein ziemlich weißes gutes Schreib-papier, dem chinesischen Seidenpavier ähnlich; 2)aus den äußeren grünen Capseln, ohnc Zusatz vonLumpen, ein grünliches Papier, welches, wenn esgeleimt wird, fester als das Lumpenpapier, äußerstdicht und pergamentartig, aber auch ungelcimt sofest und dicht ist, daß es keine Dinke durchläßt.Diese Sorte würde zum Packpapier vortrefflich seyn.Z) Endlich macht er aus den Stängcln dieser Pflan-ze ein Papier, welches dem Papier aus leinenenLumpen gleich ist, und kaum davon unterschiedenwerden kann vw)
Uibrigens hat man auch aus Eselsmilch,Pfriemenkraut, Baummoos, Corallenmoos, Wie-scnmoos, Büchen, Espen, Birken, Weinreben,Maulbeerholz, Hopfenranken, Waldreben, braunenKohl, Gerstenstroh, Schloten, Bepfußstangel, Feld-melde, Torf und Angen, die vom Flachs beymHecheln abspringen, Papier gemacht.
Vergl. Baumwollen - Papier, Leinen - Papier,Seidenpapier, Stämpel - Papier, Tapeten- Pa-pier, Türkisches - Papier.
») Vollbeding Archiv der Erfindungen S. Z48. b)Wehr» vvm Papier. >789. S. 88 — 91. Breitkopf»Versuch über den Ursprung der Spielkarten u. s. w.S- zo. c) klill, df. U. I.it>. XIII. e. leg. ll)kiin. I. c. e) Allgemeine Lit- Zeit. 3 «na 1789.Nr. rzz. i>. k) Halle fortgesetzte Magie. 1789-