Papier-Tapeten — Papinische Maschine.
Papier-Tapeten s. Tapeten.
Papin (Dionysius) s. Heber- Hydraulik,Knocken- Lichter, Luftpumpe, papinianische Ma-schine, Schiff, Wasser»
Papinianische Maschine, Papins Dige-.stör ist ein cplindrisches kupfernes inwendig verzinn-tes Gefäß, welches man durch einen Deckel mitum den Rand gelegter Pape, vermittelst einer star-ken eisernen Schraube, sehr genau und fest ver-schließen kann, um das Wasser darin in einem ho-hen Grade zu erhitzen, ohne daß die dadurch entste-hende Dämpfe einen Ausgang finden können. Durchdiese Vorrichtung kann man im heißen Wasser, inwenigen Minuten, Knochen, Elfenbein und harteHölzer auflösen, auch aus thierischen Materienkräftige Brühen und Gallerten bereiten.
Der Erfinder dieser Vorrichtung war Diony«fius Papin, und die Beschreibung davon erschieni68> s). Papin war ein französischer Arzt undSchüler des Huyghens und Boyle, nachmahligerProfessor zu Marburg, welcher dabey die Absichthatte, Säfte thierischer und vegetabilischer Körperauf eine leichte und wohlfeile Art auszuziehen. ImJahr 176, schlug man vor, den papinischen Tovfaus getriebenem Kupfer zu bereiten, welches denDämpfen besser widersteht, die mit unglaublicherGewalt aufdie Wände der Gefäße wirken K). Willehat die papinifche Maschine noch mehr zum ökono-mischen Gebrauch eingerichtet c).
s) I.» msilleie ä'gmottir Is» os. ^mlterä. lögt.
ti, tVtäinoii« l»r l'iik-ixe «connmii^us ä» <iiAS'
L s