Band 
Fünfter Theil.
Seite
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Pauke — Paul. ^

Instrument, und mit der andern schlug man es.Ost wurde auch die Haut über ein ausgehöhltesHolz gespannt, daß das Instrument einer flachenPauke ähnlich sah. Die Ringelpauke hatte die Formder Rakete, womit man den Federball spielt 2),

Dieses Instrument ist von einem hohen Alter,denn Laban b), Hiob c), Mirjam ä), die Schwe-ster des Moses, und auch Saul kannten dasselbe e).

Man hält die Pauke für eine Erfindung derEgppricr t), besonders des Osiris x) ; nach andernaber soll sie Olympius, ein Phrygier und Schülerdes Marfias erfunden haben. Die Pauken sollenzuerst von den Teutschen aus Persien nach Europagebracht worden seyn. Die Türken führen bey ih-ren Armeen eine ungemeine große Pauke, die voneinem Kameele getragen, und sehr weit gehörtwird K). Georg Schweigger erfand Pauken, dieman sehr weit hören konnte; ob aber gerade etlicheMeilen weit, wie einige behaupren i), daran zwei-fle ich.

-») Ferkels Geschickte der Musik 1. Th. S. izy.b) >. Mvs. z> , 27. e) Hieb Li, 1,2. 6) 2. Mos.1.5 20. e) ,. Sam. X. L, k) LIemen; e^IexsnUr. k<is-äsßNA. I.iv. II. csx. 4. x. 164. ß) Juvcnel di Carlen:cas Gelchlchte der schönen Wlss. und freuen Künste,übersetzt von Job- Erhard Kappe >749. >. Th. 2. Ab:schnitt. XXI. Kap. S. zzz. k) Universal - LeplconXXVI. S. 141z. >) I. A. Fabricii allgein. Hisi. derGelehrsamkeit > 7 L 4 - z. D. S. >oz7.

Paul von Theben s. Klosterlebcn.