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aber durch die Kalke kürzer wird. Daher geht dasPendel im Sommer langsamer, aber im Wintergeschwinder, worüber de la Lande und KastrierVersuche angegeben baben. Maupertuis hielt da-her sein Pendel allezeit in gleicher Wärme, mußteaber dabey unabläßig wach dem Thermometer sehen,und beyde in gleicher Entfernung vvm Fußboden,und vom Feuer erhalten. Graham bemerkte schon172«, daß das Pendul durch die Wärme verlän-gert , und durch die Kälte verkürzet werde, und al-so sich rn seinen Schwingungen nichr gleich bleibe;daher machte er die Pcndelstangcn von Ebenholzoder von Nußbaum, weil dieses Holz nach derLänge der Fasern nicht merklich durch die Wärmeausgedehnt wird, aber es krümmt und wirft sichleicht durch den Wechsel der Feuchtigkeit und derTrockenheit. Lepantc half dieser Unordnung dadurchab, daß er rieth, die Perpendikel der Lange nachhalb aus Eisen, und die andere Hälfte auS Kupferzu machen, wodurch das ungleiche Wachsen derMetalle durch ein Paar Schrauben und Federn ge-mildert wurde, und der Zeiger an einem ange-brachten Quadranten die Grade des Wachsens an-zeigen konnte.
Graham versuchte auch, einen Thermometerso am Pendel anzubringen, daß der Mittelpunctdes Schwungs durchs Aufsteigen des Quecksilbersum eben so viel erhoben werden sollte, als er durchdie Verlängerung der Stange von der Warme tie-fer gebracht worden sey, damit er durch eine Artvon Compcnsalion immer an einerley Stelle und in
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