kerpetuum mobile.
mo-r/e ist ein Automaton odereine Maschine, die, wenn sie einmahl eingerichtetist, ohne alle äußerliche Beyhülfe, ihre Bewegungso lange'fortsetzt, als die Materien, woraus siegemacht ist, nähmlich Stahl und Messing, dauern,oder bis etwas an threr Structur verletzt wird, unddie ihre Bewegung ins Unendliche fortsetzen wür-de, wenn sich die Materien, woraus sie verfertigetwird, nie abnutzten, und ihre Structur nie Scha-den lircc. Caspar Schott a) und Franziscus Ter-tius de Lanis b) haben die Einfälle derer beschrie-ben , welche solche Maschinen verfertigen wollten.Da es keine Materie gibt, die sich nicht mit derZeit abnutzen sollte: so sieht man von selbst ein,daß eine solche sich ewig bewegende Maschine niezur Wirklichkeit gebracht werden kann. Indessen ha-ben die Versuche großer Mechaniker doch bewiesen,daß man im Stande seyn würde, solche Maschinenverfertigen, wenn sich die Materien nicht abnutz-ten; wenigstens haben mehrere solche Maschinenzu verfertiget, die sich lange Zeit ohne alle äußer-liche Beyhülfe von selbst bewegten. Schon derEngländer Reger Baco, der gegen 1290 starb,lehrte, wie man ein ^erperuum mobile verfertigenmüsse.
Im vorigen Jahrhundert gab sich Corneliusvon Drebbel für den Erfinder des krlml mobili;aus, und täuschte damit den König in England, Ja-cob l. und hernach den Kaiser Rudolph H. in Pragc). Nach ihm rühmte sich O. Joh. Joachim Be-chlk ( l/8L) ein ysrpecuum mobile guoacl momnrpk^lico mscbanicum erfunden zu haben < welches