Band 
Fünfter Theil.
Seite
88
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HZ kerperuum mobila.

dazu dienen sollte, alle Uhren, die an einem Ortefeste - stehen bleiben, gehend zu machen 6). fernermachte er eine ähnliche Erfindung bekannt, aller Or-ten Wassermühlen zu bauen e); allein berdc Erfin-dungen erfordern das.-Wasser, um in Bewegung ge-setzt und erhallen. zu -werden , und verdienen folglicheben so wenig, als die Feuermaschmen, eigentlicheAutomat« zu heißen.- -Auch Wtltzelm Amontons(geb. >6dZ, f 170z). beschäftigte sich zu Paris sehrmit der Erfindung einer.solchen Maschine, und hatauch die Frictivn der Maschinen zuerst - mit einigerZuverläßigkeit bestimmt ck). Ob nun gleich, bis jetztnoch keim perpvruum mobil« erfunden war : so be-hauptete doch der berühmte Ingenieur Schlütcr, daßeine solche Maschine verfertiget werden könne, undder russische Kaiser, Peter I. both ihm Zv,vvo Ru-bel-, ^wcnn er eine solche verfertigen würde, aberSchlüter starb darüber. .. ,

Nachher brachte, .der. sächsische Mechanikus Orf-ft-rey -zu Gcra im Noigtlande, im Jahre 1772,ciü perperuum mobile zu Stande, zeigte solchesseiner gräflichen Herrschaft., und machte damit vielAufsetzen. Die Maschine hatte drittehalb LeipzigerElle im Durchschnitt, und vier Zoll in der Dicke,und hob auch etliche Pfund. Im Jahre 171z ver-größerte er die Maschine, daß sie fast L Ellen hoch,ck Zoll dick war, sich in ei»er Minute über Fv mahlherumdrehte, und etliche 40 Pfund einige Klafternhoch hob. Hierauf, berief ihn der König Augustll. von Pohlen nach Mcrseburg, wo Okffyrey eineähnliche sechs Ellen hohe, und einen Schuh dicke