116 Pferd — Pfirsichbaum.
von Silberpfennigen redet, da hingegen die, welcheunter Martin Lcrch in Halle geprägt wurden, Ku-pfcrpfennigc waren.
») bchlözcrs Stäatsanzeigen. XVI. V. 62. Heft.Junlus. ,1791. S. >79. b) Masers Abhandlungvom Geld. Zürch >778- S- 78.
Pferd. Die Griechen sagen, Neptunus habedas erste Pferd hervor gebracht, als er mit der Mi-nerva stritt, wer von beyden die Ehre haben sollte,der Stadt Athen den Nahmen zu geben. Man wur-de einig, daß diese Ehre demjenigen zu Theil wer-den sollte, der das Nützlichste hervor bringen wür-de. Hierauf brachte Neptun ein Pferd hervor, aberMinerva den Delziveig , und sie erhielt den Sieg.Vielleicht liegt in dieser Fabel so viel wahres, daßNeptun in seiner Gegend zuerst das Pferd oder dennützlichen Gebrauch desselben entdeckte. VergleicheKutsche, Rcutkunst.
I.acl2Nt. sd VII. I'heksid. Ltstii. v. 114. Lerv.ad Virg. 6eorß. I.ib. I. v. rz.
Pferde-Adel kam zuerst, und zwar schonin den ältesten Zeiten, unter den Arabern auf. Siehaben ein edles Geschlecht der Pferde, Kochlani ge-nannt, deren Herkunft und Geschlcchtsregister seitLooo Jahren her aufgeschrieben worden seyn soll.Pfinzing (Paul) s. Wegmesser.
Pfirsich bäum soll seinen lateinischen Nah-men perüca von Persien haben, weil die Römer die-sen Vaum zuerst aus Persien nach Italien brachten,und von Italien kam er nach Teutschland a). Man hatgesagt, daß die Pfirsiche in Persien giftig-waren,