Pflanzen — Pflaster der Straßen. i 17
woran man aber billig zweifelt b). Andere leitenden lateinischen Nahmen perllca von dem PerseuSher, der den Pfirsichbaum zuerst in Egypten pflanzte c).
-,) INin. tt. L!k. XV. b- Halle Magie
III. S. 227. cy Illll. Orig. I.ik. 17. 7.
Pflanzen f. Kräuterkunde, Respiration derPflanzen.
Pflanzen. Das Pflanzen der Gewächse sollSylvanus 2) , nach andern aber Saturnus selbst ge-lehrt haben b).
s) Lsrvius nä Virßil. OeorZ. I. v. 20. t>)
I^scrod. LaNirnal. 17. 7.
Pflanzenabdrücke s. Krauterkunde.
Pflaster der Straßen, Steinpfla-ster, ist von einem hohen Alter. Herodot 2) erzählt,daß der ungeheure künstliche See bey Babylon, inden man einen Theil der Wasser des Euphräts lei-tete, wenn dieser anschwoll, ganz mit Steinen ge-füttert war. Nach Jfidors Bericht sollen die Cartha-gincnser, Abkömmlinge von den Phöniziern, schonseit undenklichen Zeiten die Straßen mit Steinenhaben pflastern lassen, daher man sie für die Erfin-der des Steinpflasters halten will b).
Zur Zeit des Salomo waren schon die Vor-hast des Tempels zu Jerusalem mit dem schönstenMarmor gepflastert c). Außerdem finden wir zuJerusalem nur einen gepflasterten Ort angegeben,nähmlich Gabbatha ä), welchen Ort einige mit demLystus für einerley halten. Der Lystus war eingroßer und weiter Platz zu Jerusalem, der mitMarmorsteinen von verschiedenen Farben gepflastert,