Band 
Fünfter Theil.
Seite
137
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Pflug - und Sämaschine. I Z7

IY7. lls) Phys. ckon. Btbliolhik. VI. S. zor, X.

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Pflug- und Säemaschine, oder eineMaschine, die zugleich säet und vflnqet, und denAcker verbessert, erfand Joseph von Locatelli s).

Jacquier beschreibt im Jahr 1765 b) einePflug - und Säemaschinc, welche in einem Wagenbesteht, welcher nach Angabe des Erfinders die Vor-theile in sich vereiniget, daß er zu gleicher Zeit denAcker bestellet und besäet. Die Maschine bestehetaus vier Rädern, die zwey vorder», die einen klei-nen Durchmesser haben, drehen sich um eine festeApe; die mitkclsten sind größer und drehen sich mitihrer Ape zugleich, die aus einer hohlen Walze be-steht, worin ein gewisser Vorrath von Saatkornverwahrt ist. Diese Walze ist an unterschiedenenStellen der Länge und Breite nach mit Oestnungcnversehen, welche sich in kleine Röhren endigen, die,wenn sie beym Umdrehen der Walze abwcchscnd ei-ne bleyrechte Stellung gegen den Horizont bekom-men , das Saatkorn ordentlich auszustreuen. Vordieser Operation müssen erst zwey andere vorher ge-hen, nähmlich erstens das Brachen, welches hiervermittelst eines Brettes geschieht, das unten miteisernen Zacken besetzt ist, und am vorder» Theilder Maschine angebracht ist. Ist die Maschine inBewegung gesetzt: so reißen diese Zacken die Erdeauf, und rotten zugleich das Unkraut aus. AmEnde des Brettes, unmittelbar hinter den eisernenZacken, sind schneidende Eisen angebracht, welcheman Pflugeisen nennt, wodurch zweytcns die Für-