Band 
Fünfter Theil.
Seite
138
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1A8 Pflug- und Saemaschine.chen gezogen werden. Sie können in gehöriger Ent-fernung gestellt werden, und auf einmahl verschie-dene Furchen ziehen, so tief und breit, als es nö-thig ist. Nur die Höhe und den Winkel der Pfiug--eiscn darf man nach seiner Absicht verändern. Nachdiesen beyden Operationen folgt die Saat oder daSAusstreuen der Körner in die gezogenen Furchen,welches durch das Umdrehen der Walze geschieht.Hinter diesem Cylinder folgen unmittelbar so vieleReihen eiserner Hacken, als Pflugeisen vorhandenflnd, weil stc die Brystimmung haben, die Erdeüber die in Furchen gestrcuete Saat zu werfen. Mankönnte sie auch die Egcn nennen. Das letzte an derganzen Maschine ist ein glattes Brett, welches, indemes über die in die Furchen geworfene Erde hingezo-gen wird, dieselbe eben machen kann.

Jacquier sagt, daß er schon ähnliche Maschi-nen gesehen habe, deren Saatwalze aber nicht umihre Are beweglich war, und wo die Ocffnungender Walze in einer geraden Linie angebracht, undnicht eher fähig waren, die Körner auszustreuen,als bis die Maschine in volle Bewegung gesetzt wor-den war. Uiberdieß konnte man sie nur in solchenFällen brauchen, wo alle vier Räder auf einer ge-raden oder schrägen Pläne standen. Die letzte Unbe-quemlichkeit hat der Erfinder der gegenwärtigen da-durch zu heben gesucht, daß er den Vorderrädernund der mirrleren Walze verschiedene Besestigungs-puncte angewiesen hat, wodurch sie nach Beschaffen-heit der Ungleichheit des Erdbodens, höher und nie-driger gestellt werden können.