Band 
Fünfter Theil.
Seite
168
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l6z Philosophie.

sche Secte ihre Verehrer unter den Römern; Apu^lejus war ihr zugethan und nach einigen auch Ci-cero, welches jedoch ungewiß ist. z) Am beliebte-sten war bey den Römern die stoische Philosophie,welcher Cato, Lucius Annäus, Seneca und Mar-kus Antonius Phikosophus folgten. 6) Themistiuslehrte noch im vierten Jahrhundert die peripatekischePhilosophie. Nachher wurden die Pythagoräer we-gen der Magie verhaßt, daher gab Kaiser Antoninden Befehl, daß bloß folgende vier Sekten: dieplatonische, stoische, epikurische und peripatetischegeduldet werden sollten.

Bey den Christels will man zuerst dem Pauluseinige Keninmß der Philochphie zuschreiben, nähm-lich Kenntniß der jüdischen Philosophie, die er vomGamaliel erlernte, wie aus den Briefen an dieColosscr und Hebräer erhellet, und Kenntniß dergriechischen Philosophie, die er zu Tarsus erlernthaben soll eee).

Die Kirchenvater wollten eigentlich Eklektikerseyn, und die Häupter darunter waren Clemens vonAlepandrien und Ammonius Saccas, der zwar vonchristlichen Aeltern gebohren war, aber 24» alsein Heyde starb. Viele Kirchenvater der drey er-sten Jahrhunderte hielten sich aber auch zu den Pla-tonikern, als Justinus im 2ten Jahrh., Origenesim zten und auch Augustinus im zte» Jahrh. Ei-nige wollen auch den Clemens von Alezmndrien zuden Platonikcrn und nicht zu den Eklektikern rech-nen. Auch die Lehre des Aristoteles jand bey ei?

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