Band 
Fünfter Theil.
Seite
179
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Phomonos — Phosphorescenz.

Phomonoä oder Phemonoö s. Heldengedicht.

Phoroneus s. Feuer, Gesetze, Kirche, Stadt,

Phyronomie wird zur höheren Mechanik ge-rechnet, und ist die Wissenschaft von der Bewegungder festen und flüßigen Körper; sie begreift die Me-chanik, Statik, Hydraulik und Aerometrie. VieleErfindungen darinne haben Newton, Leibnitz, Bcr-nouille und Hermann gemacht s). Auch hat ge-nannter'Jacob Hermann aus Bafel unter dem Nah-men der Phoronomie 1716 die höhere Mechanik undHydrodynamik »ach synthetischer Methode vorgetra-gen b).

a) Wolff matbemat- Lts. Lclp;. 1716. S. ,n^4.b) Gehler Phystkal. Wörterbuch, llt. Th. S- 47Z-

Phosphorescenz der Körper ist dieje-nige Eigenschaft, nach welcher manche an sich dunkleKörper in der Nacht einen Glanz von sich gebenoder leuchten. Diese leuchtende Körper sind ent-weder natürliche, die Nicht durch Nienschltche Kunsterst zubereitet werden dursten, oder künstliche. Vonden letzteren wird unter dem Worte Phosphorits ge-handelt. Hier gedenke ich bloß der leuchtenden Kör-per, die von Natur die Eigenschaft haben, daß sieleuchten, ohne erst künstlich behandelt worden zu seyn.Die von Natur im Dunkeln leuchtende Körper (vondenen jedoch hier die Himmelskörper ausgeschlossensind, weil das Leuchten derselben nichts ungewöhn-liches ist) sind entweder aus dem Thierreiche, wo-hin die Laternenträger, die Johanniskäfer, eine Gat-tung der Asseln u. s. w. oder aus dem Pflanzen-reiche, wohin faules Holz, Blumen (siehe Blume»M s