^8? Phosphorescenz.
der Oberfläche zerstreut; bey der Bewegung derSee erscheint es da, wo die Wellen brechen, oderan feste Körper anschlagen; oft leuchtet nur dienächste Gegend um das Schiff, besonders die Fur-che, die das Schiff im Wasser gemacht hat, auchdie Spur der schwimmenden Schiffe.
Americus Vespucci soll, wie Äircher erzählt,-dieses Leuchten des Meeres bey Nachtzeit zuerst ent-deckt haben e)-
Bourzes leitet diese Erscheinung von einer fet-ten klebrichten Materie im Seewaffer her, die viel-leicht von der Faulniß herrührt, womit auch Can-tons Versuch übereinstimmt, daß das Leuchten derSeefische und des Wassers, worin man sie schüt-telt, mit dem ersten Anfange der Fgulniß verbun-den sey. Vianclli, Griscllini und Rollet schreibendieses Leuchten einen vhosphorischen Jnsectc zu, dennRollet sahe diese leuchtende Punkte auf dem See-grase des Bodens wie Jnsecten springen. Le Roybemerkte, daß das Schiff in Segeln bey Tage eineMenge kleinere Theilchen in die Höhe warf, die beyNacht feurig schienen; er fing sie mit dem Schnupf-tuch auf, konnte aber keine Merkmahle eines Jnsectsdaran entdecken. Fougcroix de Bondaroi schreibtdieses Leuchten einer kleinen Nereide und Forskalnach Niebuhrs Erzählung einer Menge von Medu-sen zu. Auch Bartolin und Dongti haben es vonMeergewürmcn abgeleitet. Franklin schrieb es demelektrischen Feuer des MecrsalzeS zu, aber MonsieurV... hat in dem Gentlcmanns Magazine, MonathNov. teutsche Uibcrs. dargethan, daß es von.