Phosphorescenz. »8z
kleinen lebendigen Thieren, von einem besondern Bau,deren Floßfedern oder Flügel immer in Bewegungfind, herkommt. Er scigctc Scewaffcr durch einleinen Tuch, und betrachtete die zurückgebliebeneThcilchen durch ein Vergrößerungsglas, wo sie alsThierchen erschienen. Die Theilchen sahen ganz glän-zend aus, und das Leuchten derselben zeigte sichzur Nachtzeit bey den Küsten der Stadt Chioggioauf der See, da wo die ^lxs mannn wächst, aufder diese glänzende Theilchen sitzen k).
Förster unterscheidet drey Arten des LeuchlcnSder See. Die erste, die sich bloß in der Nähedes Schiffs zeigt, wenn man mit dem Vordertheildes Schiffs die See durchschneidet, erklärt er fürein elektrisches Phänomen; die zweyte, die sich beylangen Windstillen über die ganze See verbreitet,hielt er für ein phosphorisches, durch Fäulniß er-zeigtes Licht; die dritte entsteht nach ihm aus demLeuchten unzählbarer großer und kleiner Thierchen.
Man hat auch Personen gesehen, die sich den Kopfwuschen, woraufFeuerfunken aus den Haaren strömteng). Daß die Regenwürmer leuchten, hat Herr Flau-gergues der jüngere gegen 177Y entdeckt. Man hältdieses Leuchten für ein phosporisches Licht K).
Ilik. Hat. IX. 6. I>) G-blerPhnskkal.Wörterbuch II. p. 879. e) Ebcndas. S> 880. ä)Ebendas. III. S. 6^1. 6;?. e) Ebcndas. III. S.182. k) Abhandlung von der Verwandtschaft undÄhnlichkeit der elektrischen Kraft mit den Lufterschei-iilingen, von 3oh. Frledr. Hartmann. >759. S. z».