sz8 Posten.
In den afrikanischen Königreichen Angola undCongo muffen Sclaven die Reisenden in Tragscs-seln auf ihren Schultern fortbringen. Dieß ist auchin ganz Wcstindicn Sitte.
In Arabien vertraten die Karavanen die Stel-le der Posten.
In Ostindien hak man mit Ochsen bespanntePostwagen; auch die rcutenden Posten bedienen sichda der Ochsen, die so geschwind als unsere Postpfcr-de laufen sollen.
Nach der Erzählung des Tavcrnier werden imKönigreich Golconda die Befehle der Könige durchLauser besorgt ; alle zwey italiänische Meilen weitsind Hütten errichtet, in denen sie wohnen. Kömmtein Böthe in der nächsten Hütte an; so nimmt derBewohner derselben die Depeschen in Empfang undläuft damit wieder bis zur nächsten Hütte.
In China sind alle ro Meilen Posthäuser undin manchem Z bis 400 Pferde. Im ganzen Reichesind 10,000 Posthäuser und 200,000 Pferde. Eswerden allezeit zwey Couriere mit einander abge-schickt, damit, wenn dem einen etwas zustößt, derandere die Nachricht überbringen kann.
In der Tartarey kragen die Postillions einenmit Glöckchen besetzten Gürtel, damit man auf dernächsten Station ihre Ankunft von weiten höre,und ein andrer sich sogleich aufsetze und die Depe-sche in Empfang nehme.
In Teutschland war schon in den alteren Zei-ten etwas, das den cnrlibu; publlcis der Römer