Band 
Fünfter Theil.
Seite
276
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276 ^Prisma — Probierkunst.müllcr, der unter dem Kaiser Ferdinand lll. lebte,erfand den Glaskegel in Wien, und Hertel in sei-ner Anweisung zum Glasschleifen S. ZZ lehrt, wieman ihn verfertige» kann c).

Der Abt Abat in Marseille hat eine Einrichtungersonnen, wie ein gläserner Prisma mit veränderli-chen Winkeln einzurichten sey. Er nimmt ein plan-konvexes und ein planconcaves Glas. Die Conve-Lilal und Concavität sind von einer und eben der-selben Kugel, daher man die conve^e Fläche deseinen Glases in der concaven Fläche des andernnach Gefallen verschieben kann, wodurch die entge-gen stehenden ebnen Seiten immer andere Winkelgegen einander machen ä).

Herr Commissarius Amelung hat auf der Spie-gelfabrik zu Grünplan Prismen verfertigen lassen,zu denen das Glas aus unterschiedenen Mischungenbestand. Er that es, um Glasarten zu finden, diedie Farbenzerstreuung heben sollten. Einige Pris-men paarweise an einander gelegt, leisteten dieseswirklich e).

Leuees tzuneli. Iiat. I.id. I. CUP. 7. t>) PriestleyGeschichte der Optik durch Klügel. S. >52. c) Uni-verseller. Vt. z>. 1177. s) LoLcoevlrl»; opp. per-, tin. »6 ogtic. et nliron. Lslano. 1785. 4- I«) Lichtend. Magazin 1790. VI. B. r. St. S. -8>.

Prisonnier s. Seewasser oder Versüßungdes Seewassers.

Probierkunst. Nach dem Borrichius ent-stand sie aus der Chemie und Destillirkunst, undwurde zuerst durch die Egyptier bekannt.