Band 
Fünfter Theil.
Seite
349
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Rechenmaschine, Z49

große emaillirke Zahlentafelchen und 14 kleinere inzwey Reihen über einander zu sehen, wovon dieobere kleinere die Zahlen von i bis y sammt derNull/ die größere aber eben diese Zahlen/ einmahlschwarz gerade für sich geschrieben, in sich enthalten.Auf den schwarzen Zahlen kann man addiren undmultipliciren, auf den rothen aber subtrahiren unddividircn, worauf eben diese Zahlen von 1—9 derLänge nach geschrieben sind; die Stanglein, wor-auf die Zahlen gestochen find, kann man nach Be-lieben herausziehen und also die Aufgaben darnachstellen und formiren. Im Mittelpuncte der rundenOberfläche ist ein Triebe!, den man herumführenkann, wodurch eben die Aufgaben aufgelöset wer-den. Auf den Seiten ist alles zugeschlossen, unddie ganze Maschine mit einem Futteral versehen.Man kann darauf bis auf 99 Billionen rechnen k).

Ein Wiener Künstler hat eine Maschine erfun»den, welche die sogenannten Factores bis auf«00,000 von selbst ausrechnet. Diese Rechenina?schine wurde r/üi bekannt gemacht I).

Herr Franz Jacob Röder machte zu Wesel imAugust 178» bekannt, daß die Maschine des Ma-gister Hahn in einigen Stücken unbequem, über-haupt aber viel zu kostbar sey, als daß Privatper-sonen hoffen könnten, sie zu besitzen und Gebrauchdavon zu machen. Dieß habe einen Mathematikerin Wesel veranlasset, sich mit der Erfindung einerweit simplem, bequemern und viel wohlfeilerenHsechnungsmaschine, als die Hahnische ist, abzugc-