Roßmühlen — Rossolis. 427
s) HübnerS Kunst: und Natur: Lexlron. 174b. S.qzö. t>) BeckniannS Beyträge ;ur Gesth. der Erfindun-gen t. S. 497-
Roßmühlen entstanden aus den Handmüh-len, vergl. Handmühle. Man nahm statt der Kur-bel ein dickeres und längeres Hol;, das man ander Keule befestigte, und brachte an dem Ende desDucerholzes eine Deichsel au, woran man Viehspannte, welches nun die Keule mit verbundenenÄugen iin Kreise herum trieb. Der Mörser mußtein die Erde gegraben, oder an einem starken Pfah-le befestiget seyn. Etwas über Zoo Jahre nach demKaiser Augustus waren mehr als Zoo öffentliche,theils Hand-theils Roßmühlen in Rom, ohne dieMühlen der Privatpersonen. Im Jahre 319 befahlEonstantin noch, daß die in Sardinien zur Hand-mühle verurthcilten nach Rom gebracht werden soll-ten ; aber Ausonius, der unter Lheodvfius dem Gro-ßen lebte, erzählt: man habe zu seiner Zeit aufge-hört, die Fehlenden zur Handmühle zu verdammen,und es habe keine andere Mühlen mehr gegeben, alssolche, die durch Thiere getrieben wurden.
Vollständige threretttch» und vrqcli'llfie Geschichte derErfindungen. Ilt. Band. Zürch. S- 62. 6z.
Rosso s. Malcrkunst.
N 0 ssolis ist eine Erfindung der Jtaliäner.Der Nahme dieses Liquers kommt von der PflanzeK.»; äolis her, die, nebst andern Kräutern darun-