Band 
Sechster Theil.
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Säemaschinen. 9

entdeckt wurde, der ihr wegen der Mannigfaltigkeitihrer Farben diese» Nahmen gab. Ihr Grund ist vio-let oder gelbrökhlich, worauf man aber noch vieleandere bunte Farben wahrnimmt. Reibt man dieseStcinart mit einem wollenen Tuche: so erhält sie ei-nen den Marmor an Schönheit übertreffenden Glanz.

Säemaschinen. Zu den Säemaschinen,wovon die mehresten zugleich pflügen , säen und eggensollen, gehören erstlich der Sembrador, den Josephvon Locatelli, ein Landmann im Herzogthum Cärn-thcn, erfand, und 166L in Gegenwart des Kaisersversuchte. Eine andere erfand John Worlidge; derEngländer Tüll hat eine erfunden, die von einem Pfer-de gezogen wird, und Reihen in beliebiger Tiefe ver-zeichnet a); auch Randall, Arbuthnoth und Du Ha-ine! erfanden dergleichen, die letztere wurde von DuHamel selbst, von De Montesini, Diancourt und DeVillers verbessert. Auch haben Chateauviep, Tschif-feli, Soumille, Gennette, der Jtaliäner Luigi Ri-cetti, Jgnatius Ronconi, Westbeck, Lhunberg untzCronstcdt Saelnaschinen angegeben b).

Herr Mongeon, königlicher Einnehmer und Con-trokleur, hat eine Maschine erfunden, die zugleichsäet und egget. Sie bestehet aus einem vicreckigtcnlangen Kasten, dessen Untertheil eine Egge mit ei-sernen Zacken «nd das Obertheil ein Sieb ist, inwelches das Korn geschüttet wird. Wenn die Ma-schine in Bewegung gesetzt wird; so fällt das Korndurch das Sieb und die Egge deckt es sogleich zu c).

Halle Magie III. S. rzz. b- Beckmanns Grund-sätze der Landwirchschafk. I. Th. S. 100. e) Lauei»bürg. Geneal Kalender. 1782. S. 47 >