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Weise, wie die alten Teutschen das Salz aus denSalzquellen gewannen, war eben so kostbar als be-schwerlich ; sie goßen nähmlich das Salzwasser solange auf brennendes Holz, bis sich das Wasser da-von absonderte, und die salzigten Theile zurückließ i).Daß aber diese mühsame Art, das Salz zu bereiten,schon im zehnten Jahrhundert bey den Teutschen inAbgang gekommen seyn muß, erhellet aus dem Wor-te Tulhinsoda, welches der Nahme eines Orrs ist,der schon im zehnten Jahrhundert vorkommt. Dennda Soda vom Sieden des Salzes herkommt: sosieht man hieraus, daß die neue und noch bey unsübliche Art, das Salzwasser zu sieden, schon imzehnten Jahrhundert im völligen Schwange war,sonst hätte der Ort Tuthinsoda nicht diesen Nahmenführen können L).
Daß die ersten Salzgrüben in Polen 1289 ent-deckt worden seyn sollten, wie einige I) meinen, istfalsch; denn des Salzes zu Wieliczka wird schon inUrkunden von »ivL gedacht, und ein Privilegiumdes Patriarchen zu Jerusalems > und Vorstehers derMirchowiten, erwähnt schon im Jahre 1198 desSalzes von Bochigna oder Nochina m),
Die berühmten Salzwerke in der Gegend vonUstjug legten die drey Bruder Stephan, Joseph undWladimir Stroganoff an, und um das Jahr iZLSeröffnete Anica, das Haupt dieser Familie, auch dieSalzquellen in Permien n).
Der Graf von Dundonald hat folgende Methodevorgeschlagen, um auf eine leichte Art ein Salz zu er-hallen, das viel besser ist, als das gewöhnliche Salz.Man weiß, daß das gemeine Meersalz mit einer Men-