Band 
Sechster Theil.
Seite
37
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Salz. ^

ge von Theilen vermischest, die gar nicht zur Erhal-tung der Lebensmittel geschickt sind. Die Erfahrunghat gelehrt, daß diese Theile ein abführendes, eckekcr-weckenses, bitteres Salz sind , das hauptsächlich mitirdischen Theilen vermischt ist. Der Graf von Dun-donald har daher folgende Methode, dieses Salz vonden fremden Theilen zu reinigen, bekannt gemacht.Man nimmt ein kegelförmiges Gefäß, das an seineräußersten Spitze, die man unterwärts kehret, ein Lochhat. Diesen Kegel füllt man mit Meersalz und bringtihn in eine gemäßigte Wärme. Etwa der zwanzigsteTheil von diesem Salze wird in so vielem Wasser auf-gelöset , als nöthig ist, wenn es davon gesättiget wer-den soll. Diese Auflösung wird kochend in den Kegelgeschüttet, der die 19 übrige Theile des Salzes ent-hält. Dieses Kochende mit Seesalz schon gesättigteWasser wird dann weiter nichts von dem Salz auf-lösen als eine Menge der irdischen Theile desselbenund diese Auflösung wird durch das an dem unterstenEnde angebrachte Loch abtröpfeln. Wenn keine Tro-pfen mehr herabfallen, wiederhohlt man dasselbigeVerfahren mit einer neuen Portion des schon zum Theilgereinigten Salzes und so fährt man fort, bis dasSalz den gehörigen Grad der Reinigkeit erhalten hat.Ein solches dreymahliges Waschen macht das gewöhn-liche Seesalz so rein, wie jedes andere fremde Salz,und jedes wicdcrhohltc Waschen macht es 4 ^reiner,als es vorher war, so daß es nach dem zweyten Wa-schen schon aomahl, nach dem dritten Waschen9 r mahl, nach dem vierten Waschen 4>omahl, nachdem fünften Waschen »84Lmahl reiner ist, als esanfangs war. Die Güte dieses Salzes zeigt sich