Z8 Salz.
im Geschmack und in der Wirkung desselben zurErhaltung der Fische, des Fleisches und der Butter,als solcher Dinge, die immer von Wichtigkeit sind.Dieses ganze Verfahren empfiehlt fich besonders da-durch , daß es einfach, leicht und wohlfeil ist 07.
Auf der Bruchsaler Saline ist durch häufig an-gestellte Versuche eine neue aus Bitterlauge gesotte-ne Gattung von Salz erfunden worden, das nachmehreren damit gemachten Proben zum Düngen desKlees, Flachses, Hanfs, Hirses, so wie aller an-dern Arten von Garten-und Feldftüchtcn, inglei-chen auch der Dbstbäumc, mtt gutem Nutzen ge-braucht werden kann. Ein Eimer von diesem Sal-ze , wenn es mit zwey Simmer abgelaugter Aschevermengt wird, befruchtet zwey Viertel Ackerfeld.Man darf nur die Pflanzen oder Früchte, wenn sieetwa einen Zoll aus der Erde hcrvorgewachscn sind,und zwar am beßtcn unmittelbar vor oder nach ei-nem Regen, ganz dünne damit überstreuen. Auchbeym Vieh ist bisher dieses Salz mit Vortheil an-gewendet worden. Der Simmer kostet bey der Di-rektion nicht mehr, als 12 Groschen p).
Der Obristlieutcnant von Strebelvw zu Milenzischin Schlesien hat ein Düngesalz erfunden, wovon einPfund zu 20 Scheffeln Aussaat hinreichend seyn soll g).
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II. esx. Z7. Jocobson Terdnol- Wörterbuch. III. S.498 ß) Halle fortgesetzte Atagie III. B. 1790- S. 20,;.ro6. d) Echlözer- Staats - Anzeigen XVI. B. 62 Heft.Juntus 1791. S. >76. i) Lluverius 6eimLiii» ernlig.
I.-s^. 17. K) Fritdr. Cdrlstoph Schnrlnkers lVIo-