Band 
Sechster Theil.
Seite
64
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64 Schachspieler.

bey dem Spiele dieser Figur-Täuschung vorgehe e).Lichtenbcrg k), Beckmann §), Ziicolai n), und De-cremvsl) behaupteten, daß in der Maschine einMensch verborgen sey, und daß alles mit Betrug undTäuschung zugehe. Der Freyherr Joseph Friedrichzu Nacknitz Ic) suchte noch deutlicher zu zeigen, daßin Kempelens Maschine ein Mensch verborgen sey.Zugleich machte er eine von ihm erfundene Maschinebekannt, von welcher er sich dieselbe Wirkung ver-sprach , die der Schachspieler des Herrn von Kempe-len geleistet hatte. Er gibt daher eine Beschreibungvon den Bewegungen des Automaten, nebst den Be-dingungen , unter welchen derselbe spielte und nimmthieraus Gelegenheit, einige Hypothesen auszuwerfen,welche bey dem Bau und der Wirkung dieser Ma-schine zum Grunde liegen möchten. Unter diesen Hy-pothesen stimmt die erste für mechanische Vorrich-tung, drey andere für äußerliche, die fünfte oderletzte aber für innerliche Einwirkung eines Menschen,welche Hypothese der Herr Verfasser allen übrigen vor-zieht. So schön übrigens des Herrn von NacknitzSchrift ist: so thut sie doch noch nicht allen Leserngenug.

s) Lauenburgischcr Genial. Kalender. '782- S. 4».folg. b) Vollbedings Archiv der Erfindungen. >792. 8.4 >1. -) Hindenburg über den Schachspieler d«s Herr» vo>iKempelen- Leipzig. 1784. und im Leipziger Magvzin zucNaturkunde, Mach. und Dekon. 1784. dritte! St. ä)Nachrichten von dem berühmten Schachspieler und derSprachmaschine des Hrn. von Kempelen. Herausgege-ben von I. I. Ebern 1785. e) Gehler physikalischesWörterbuch I- E. unter Automate- k) Lichlcn-

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