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den Chor vermindert, nähmlich von Lo Personen bisauf iL herabgesetzt habe g). Letzteres mußte er aufBefehl der Obrigkeit thun, weil der zu große Pompbey der Vorstellung der Eumeniden eine zu starke Wir-kung auf die Gemüther gemacht hatte.
Noch zur Zeit des Aeschylus that sich Sopho-kles, ein Zeitgenosse des Socratcs, besonders durchdas Trauerspiel des Oedipus hervor. Sophokles er-hielt nach dem Urtheile des Cimons den Preist überAeschylus, daher dieser aus Verdruß nach Sicilienging, Sovhoklcs aber bemächtigte sich der Schau-bühne, und theilte sie mit dem Euripidcs. Sopho-kles brachte es in dem Trauerspiele weiter, als Ae-schylus , und wußte, so wie auch Euripides, dasChor bey der ganzen Handlung wohl zu intcressirenr). Doch versuchte es Sophokles auch zuweilen, dasChor wegzulassen, welches er in dem vierten Auf-zuge seines Ajax that, wo der Ajax allein erscheint.
Euripides, ein Schüler des Socrates, wurde schonin seinem > 8 ten Jahre ein Tragödienschreiber. SeineHccuba und sein Hippolikus werden besonders geschätzt.Er soll überhaupt hundert und etliche zwanzig Schau-spiele geschrieben haben, wovon ihm aber Valkenacr,6 ganz abspricht. Acht von seinen Stücken warensatyrifch, die andern tragisch; von der ersten Art habenwir noch eins, von der letzter» aber - 8 Stücke übrig.Euripides wurde gegen die 7 F. Olympiade gebühren,und starb 70 Jahre alt. Er übertraf au Ausdruckder Empfindungen, besonders trauriger Empfidun-gcn, alle seine Vorgänger.
Agakhon von Athen, ein Schüler des Prodicusund Sokrates, wurde als tragischer und kölnischer