Band 
Sechster Theil.
Seite
153
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Schießpulvcr. »Fz

DaS älteste Zeugniß vom Gebrauche deS Schieß-pulvers in Frankreich ist vom Jahre 1338. KarlDu Fresne, der P. Daniel in seinem Tractat vomfranzösischen Kriegswesen und Du Cange in seinem6Ioss. Im. 1*. I. melden nähmlich, daß der französi-sche Baumeister Bartholomäus Du Drach im Jahre1338 folgendes aufgezeichnet habe: n tienr^ clekaumecdon pour nvoir pouäres er nurres cliolesnscellsires nux cnnong, <;ui ekvienl äsvnnr kuz^-6uillnume, woraus erhellet, daß man sich des Pul-vers und der Kanonen im Jahr >3".8 bey der Be-lagerung von Puy-Guillaume bediente. Man be-hauptet, daß die Franzosen die Kenntniß des Schieß-pulvers von den Spaniern erhalten haben.

Im Jahre 1340 vertheidigten sich die Einwoh-ner von Luesnoi in Hennegau mit Steinen, dieman aus Stucken abschoß bdb).

1344 wurde das erste Büchsenpulver in Spa-nien gebraucht ccc).

Heinrich Spielmann bezeugt, daß ihm alte Rech-nungsbncher zu Gesichte gekommen, in denen in denJahren ,344 bis 1347 der Buchsen, wie man auchdamahls die Kanonen nannte, gedacht wurde.

Die älteste Nachricht vom Gebrauch des Schieß-pulvers in England findet man beym Villeharduin<lää), welcher meldet, daß der König in EnglandEduard lll. im Jahre 1346 in der Schlacht beyCrccy oder Crcssy viele Bombyrden auf eine Anhö-he stellen und mit steinernen Kugeln daraus feuernließ, wodurch die Reutcrey des Königs von Frank-reich , Philipp von Valois, in Unordnung gerieth.Nach diesen vorausgeschickten Zeugnißen sieht